Gedanken zum Sonntag - 5. Juli 2020

Das heutige Evangelium erinnert mich an Weihnachten. Dort kommen zuerst die einfachen Hirten zum neugeborenen Christus, dann erst die Könige oder Sterndeuter. Hier sagt Jesus, dass nicht nur die Klugen, die Gebildeten, sondern auch die Einfachen, die Unmündigen Gott und seine Liebe erkennen können. Gott ist für alle da. Ich denke an zwei Arten, wie man Theologie studieren kann: in der Bibliothek und knieend in der Kirche. Sie schließen sich nicht aus, im Gegenteil.

Gedanken zum Sonntag - 28. Juni 2020

Jesus spricht, wir müssen (immer wieder, manchmal?) das Kreuz tragen. Nicht davonlaufen, es nicht wegwerfen, sondern tragen, wenn wir ihm, Jesus Christus, nachfolgen wollen. Warum ist das so wichtig? Vielleicht bekommen wir die Antwort, wenn wir uns eine Welt vorstellen, in der niemand sein Kreuz tragen würde, sondern alle davongelaufen wären.

Gedanken zum Sonntag - 21. Juni 2020

Jesus erwartet von uns, dass wir ihm treu bleiben und Zeugnis für ihn ablegen. Er verheimlicht nicht, dass das gefährlich sein kann, deswegen kommen seine Worte, dass wir keine Angst vor den Menschen haben sollen. Daraus kommt eine grundlegende Belehrung auch für weniger dramatische Situationen: ein Christ soll nicht fragen, was die Menschen von ihm halten, sondern wie er vor Gott dasteht.

Gedanken zum Sonntag - 14. Juni 2020

Im Evangelium sagt Jesus, wir sollen beten, dass es immer Menschen gibt, die sich dem besonderen Dienst der Verkündigung der Frohen Botschaft widmen. Das sind nicht nur Priester, sondern auch Religionslehrerinnen, Pastoralassistenten, Ordensleute und im Grunde genommen alle, die getauft sind. So ist naheliegend, dass wir alle unseren Verkündigungsauftrag ernst nehmen und erfüllen, und weiters, dass wir auch beten um neue geistliche Berufungen.