Gelöbniswallfahrt nach Gutenstein

Der Gnadenort Mariahilfberg wurde auf päpstliche Anordnung 1665 durch zwei Kommissare untersucht und anerkannt. Einer dieser Kommissare war der damalige Stadtpfarrer von Baden, Stefan Podner. Der erste Gnaden-Gottesdienst konnte 1668 gefeiert werden. Seither sind Wallfahrten der Badener Pfarre mit den Stadtvätern bezeugt.

Nach einem abermaligen Ausbruch der Pest verlas der Stadtschreiber am 26. Juni 1713 in der Stadtpfarrkirche eine Urkunde, die folgendes Gelübde der Stadt Baden enthielt: Sobald es die Pest zuließ, sollte eine Wallfahrt auf den Mariahilfberg bei Gutenstein stattfinden, wo die Stadt ein Votivbild stiften wollte. Stadtrichter und Ratsherren legten dieses Gelöbnis darauf vor dem hw. Stadtpfarrer und Dechant ab. Das Votivbild wurde 1714 vom Wiener Maler Jakob Freytag erstellt und hängt bis heute in der Wallfahrtskirche am Mariahilfberg.

Seither wird die Wallfahrt jährlich durchgeführt.